Rock gegen Rechts 2011 im Gysenbergpark
"Wir sind laut, wir sind stolz, wir machen Musik. In Herne gibt es immer noch zuviele Nazis", so eröffnete Frank Huse von den Herner Falken das Open-Air Festival Rock gegen Rechts, welches am Samstag im Gysenberg stattfand. Wie auch in den vergangenen Jahren fand das Festival am Vorabend zum Weltkindertag statt. Diesmal waren die Wanne-Eickler Punkband Alsein und die Punk & Roller von Gorillia Inc. mit dabei. Für Gorillia Inc. ist es wichtig bei einem Konzert gegen Rechts zu spielen.
"Unsere Texte sind nicht direkt politisch, aber Nazis sind braun wie Scheiße", sagte Matthias Neumann, Gitarrist und Sänger von Gorillia Inc. Zwischen den Bands gab es während der Umbaupausen akustik Musik von Miriam Hoppe und Kirstin Eisner. Schon in den vergangenen Jahren hatte das Duo die Umbaupausen gestaltet. In diesem Jahr hat Kirstin aber erstmals eigene Lieder dem Publikum präsentiert.
Einen kurzen Auftritt hatte auch Daniel Wroblewski mit seiner Gitarre und spielte mehrere Lieder. Internationalen Besuch bekam das Rock gegen Rechts von dem Amsterdamer Tim Vantol. Der stimmgewaltige Sänger brauchte nicht mehr als ein Mikrofon und seine Akustikgitarre um das Publikum zu begeistern. "In diesem Jahr waren ca. 500 Besucher beim Rock gegen Rechts im Gysenberg", sagte Gunnar Osterhoff von den Falken. Den Abschluss des Abends machten Emscherkurve 77 aus Oberhausen. Die Punkband heizte der Menge richtig ein und auf dem Platz hinter der Eissporthalle wurde Pogo getanzt.
Text: Jakob Terlau (www.halloherne.de)































